morning has broken

Frühmorgens ist am Meer eine ganz besondere Stimmung. Kein Mensch ist unterwegs. Da sind noch die Spuren vom Vortag, ein bißchen verweht. Strandburgen, Wagenspuren und Fußstapfen: alles ist noch zu sehen. Aber es ist Wasser drübergegangen, alles ist verwaschen. Es ist ganz still. Man hört nur das Brausen der Wellen und die ersten Rufe der Vögel. Alles erscheint so frisch. Frisch und neu.  Ein neuer Tag.

Hier am Meer wird mir deutlich, wieviel Erneuerung geschieht, jeden Tag. Alles ist im Wandel. Alles ist im Fluß. Nichts bleibt beim Alten. Und doch wird gar nichts forciert. Die Schöpfung ist ein unaufhörlicher Prozeß.

Ich photografiere leidenschaftlich gerne am Morgen am Meer. Und manchmal entsteht dann daraus ein Gemälde. Dieses Gemälde, dem ich den Titel „morning has broken“ gegeben habe, ist bei den Ausstellungsbesuchern auf Langeoog besonders beliebt. Ob sie  wohl in ihm den Zauber des Morgens spüren?

morning has broken (auf Langeoog)

morning has broken
(auf Langeoog)

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