Werdegang

 Portraitfoto von Thomas Rebel vor verschwommenem Hintergrund

Von der Pfarrerin zur Künstlerin     

1957 geboren, in Bietigheim-Bissingen aufgewachsen. 1976 Abitur. Studium der evangelischen Theologie in Tübingen, Berlin und Amsterdam. 1983 Heirat.

Gemeindepfarrerin von 1985 – 2005 (Stuttgart-Neugereut, Wiernsheim, Mühlacker, Hemmigen, Bad Liebenzell). Klinikseelsorgerin in Bad Wildbad von 2005 – 2012.
Seit Oktober 2012  bin ich vom Pfarrdienst beurlaubt und arbeite als freiberufliche Künstlerin.

Als Theologin habe ich mich stets für Kunstwerke  aus allen Epochen interessiert. Ich war fasziniert, wie Künstler die großen Menschheitsthemen ausdrücken können. Niemals hätte ich jedoch gedacht, dass ich einmal selbst malen würde. Ich dachte, ich sei dafür völlig unbegabt. Der schulische Kunstunterricht hat mich in dieser Meinung bestärkt. Während einer Kur nahm ich jedoch Pinsel und Aquarellfarben in die Hand und spürte sofort, wie gut mir das tut. Danach suchte ich eine Lehrerin und fand schließlich Tamara Gross,  Künstlerin und Kunstpädagogin mit einer freien Kunstakademie in Calw. Unter ihrer Anleitung und mit ihrer Hilfe hat mein künstlerischer Weg begonnen.

Im Frühjahr 2012 habe ich in der evangelischen Klosterkirche in Bad Herrenalb  48 Aquarelle ausgestellt unter dem Titel: „Meine Seele dürstet nach Gott“. Meine eigene Freude an dieser Ausstellung und die  überaus positive Resonanz der Besucher/innen hat mir deutlich gemacht, dass es für mich an der Zeit ist, den künstlerischen Weg weiterzugehen. Mit meinen Bildern möchte ich auf die geheimnisvolle Gegenwart Gottes in unserem Leben und auf die Kraft der Gottesbeziehung hinweisen.

Etwas Schönes zu erschaffen, ist eine heilige und heilsame Tätigkeit. Ich bin sehr glücklich darüber, dass ich das tun kann. Ich nütze die Gaben, die mir gegeben sind, nicht nur für mich selbst. Ich teile, was ich empfange. Ich möchte Gott mit Farben und Pinsel dienen und die Menschen mit meinen Werken erfreuen.

Auf dem Weg zur internationalen Anerkennung

Ich bin Mitglied der Deutschen Aquarellgesellschaft (German watercolour society) e.V. 

Für den 1. internationalen Aquarellwettbewerb der renommierten Fachzeitschrift „art of watercolour“ (französische Ausgabe: l’art de l’aquarelle) habe ich 2 Beiträge eingereicht. Insgesamt haben 1.970 Künstler/innen aus 82 Ländern teilgenommen. Für das Halbfinale wurden die 294 weltbesten Aquarellisten ausgewählt, und ich bin dabei!!! Nur vier Künstler_innen aus Deutschland sind so weit gekommen.

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Im Oktober 2014 wurden meine Aquarelle in dem Katalog des Wettbewerbs auf Seite 87  veröffentlicht. Der Katalog ist wie ein Kompendium des zeitgenössischen Aquarells geworden. Alles, was in der Aquarellwelt Rang und Namen hat, hat mitgemacht.  So viele interessante Motive, so viele Techniken, so viele Stile! Hier können Sie meine beiden Meisterwerke sehen, die ich für den Wettbewerb gemalt habe. 

willkommenIm Januar 2015 wurde mein Portrait eines griechischen Mannes im Wettbewerb der Internationalen Aquarellgesellschaft (International Watercolour Society) als eines der 20 weltweit besten Bilder ausgewählt. Dies ist die höchste Auszeichnung, die ich mir bisher denken kann.

Hier können Sie das Video anschauen, in dem die ausgewählten Bilder vorgestellt werden. Allesamt sind sehr sehenswert!

Beim großen internationalen Festival der Aquarellkunst in Bornova (Türkei), Mai 2015

Beim großen internationalen Festival der Aquarellkunst in Bornova (Türkei), Mai 2015

Ich bin jetzt damit beschäftigt, den deutschen Zweig der Internationalen Aquarellgesellschaft (IWS) aufzubauen. Ich wurde gebeten, als „representative of IWS Germany“ zu fungieren. Sehr viele neue Kontakte und Freundschaften entstehen durch diese Aufgabe. Und ich erfahre immer mehr von internationalen Ausstellungen, Festivals und Treffen, an denen ich teilnehmen kann. Sehr, sehr spannend und inspirierend!

.Etwas Schönes zu erschaffen, ist eine heilige und heilsame Tätigkeit. Ich bin sehr glücklich darüber, dass ich das tun kann. Ich nütze die Gaben, die mir gegeben sind, nicht nur für mich selbst. Ich teile, was ich empfange. Ich möchte Gott mit Farben und Pinsel dienen und die Menschen mit meinen Werken erfreuen.

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